Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V.

Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V.

Bundesfreiwilligendienst beim Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V.

Der Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e. V. bietet Ihnen die Möglichkeit eines Bundesfreiwilligendienstes im sozialen Bereich.

Der Einsatz des/der Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdi) erfolgt ab 1. September 2021 in den Fachdiensten/Arbeitsbereichen:

  •  Allgemeine Sozialberatung
  • BeLa – Beratungsladen & Café
  • Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit einer psychischen Erkrankung
  • Suppenküche „EinGangMenü“

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Einblicke in die weiteren Fachbereiche des SkF Bocholt e. V. zu erhalten.

Die Dienstdauer beträgt 12 Monate und erfolgt unter professioneller Anleitung.

 

Erfahrungsbericht „Mein Bundesfreiwilligendienst beim SkF“

Mein Bundesfreiwilligendienst beim Sozialdienst katholischer Frauen in Bocholt fing am 01.09.2020 an. Damals unter Corona Bedingungen. Jetzt wo ich diesen Bericht schreibe, ist ein halbes Jahr vergangen und es gibt diese Pandemie immer noch. Man könnte denken, dass ich dadurch weniger Aufgaben hätte, da das EinGangMenü oder der BeLa teilweise geschlossen haben. Doch ganz im Gegenteil, ich habe dadurch einen vertieften Einblick in die jeweiligen Fachbereiche bekommen und davon gibt es beim SkF einige. Ich wurde von Anfang an sehr gut in das SkF Gesamtteam aufgenommen. Ebenso ist mir das positive Arbeitsklima direkt aufgefallen. Es ist egal, in welchem Fachbereich ich unterwegs bin, jeder ist für Fragen offen, hilft mir gerne und möchte mir sein Aufgabenfeld näher bringen.

Ich bin von Anfang an im EinGangMenü tätig – das ist die Suppenküche der besonderen Art- im SkF Bocholt. Das Konzept finde ich persönlich echt toll. Menschen die nicht alleine Essen möchten oder sich sonst nichts kochen würden, können alle gemeinsam an einem Tisch essen. Für Bedürftige gibt es Ermäßigungen. Im EinGangMenü bereite ich einmal die Woche mit Frau Ostrick und Frau Schniedertöns das Essen vor, decke den Tisch oder bediene mittags die Gäste. Aufgrund des Lockdowns kann das EinGangMenü das Essen momentan nur zum Mitnehmen verkaufen. Doch zeitweise hatte das EinGangMenü offen, Gäste kamen und ich konnte zum Glück schon diese Erfahrungen machen. Sie waren unheimlich froh wieder mit Menschen reden zu können, gemeinsam zu essen und einfach die „normale Hausmannskost“ zu bekommen. Mir hat diese Zeit besonders Spaß gemacht, ich kam in den Austausch mit neuen Menschen und habe viel über sie erfahren. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, wenn das EinGangMenü wieder öffnet. Eine weitere Aufgabe, die ich jede Woche für das EinGangMenü erledige, ist es, die Speisepläne zu schreiben und zu verteilen.

SkF Bocholt - Bela Beratungsladen und CaffeeOhne Corona wäre ich viel im BeLa eingesetzt, jedoch hat das BeLa Café seitdem ich angefangen habe, leider geschlossen. Möglicherweise lockert sich die Situation noch und das Café öffnet. Ich würde mich auf jeden Fall freuen im Café helfen zu können, da ich mir die Arbeit dort sehr schön vorstelle, aufgrund der Mischung von einem normalen Café und einem `Beratungsladen´. Solange es noch geschlossen ist, helfe ich ab und zu bei organisatorischen Sachen.

Des Weiteren arbeite ich sehr viel im Betreuungsverein und erledige dort auch organisatorische Sachen, lege neue Akten an, erledige Besorgungen oder gehe zur Bank. Da sich die Corona Situation in der letzten Zeit ein wenig gelockert hat und man Corona Teste machen kann, begleite ich momentan auch mehrmals in der Woche Hausbesuche, besuche Klienten im Heim oder in anderen Einrichtungen. Wenn es Aufgaben sind, bei der kein Sozialarbeiter dabei sein muss, bin ich auch schon des Öfteren alleine mit Klienten zum Arzt gefahren, habe sie zu Coronatests begleitet oder habe für sie Botengänge erledigt. Die Sozialarbeiter/-innen berichten mir aufgrund der Situation aber immer viel über die Klienten und binden mich vollkommen mit ein.

Im Bereich der Vormundschaften war ich auch schon öfters tätig. Ich habe zum Beispiel Aktenvorblätter für alle Vormundschaften erstellt. Dafür durfte und musste ich mich in die einzelnen Akten einlesen, um die jeweiligen Informationen ausfüllen zu können. Daraus habe ich viel Interessantes mitgenommen und gelernt. Außerdem habe ich auch schon Besorgungen für die Vormundschaften erledigt, wodurch ich auch Wohngruppen oder ähnliches kennengelernt habe.

Für die Schwangerschaftsberatung habe ich zum Beispiel „Mappen“ gepackt, diese werden immer zu Gesprächen mitgenommen und als Leitfaden genutzt. Genauso habe ich ganze Infoständer bepackt und durfte sie dann anschließend an die meisten Gynäkologen oder Kinderärzte aus der Umgebung verteilen.

Für die einzelnen Fachbereiche erledige ich auch oftmals Besorgungen bei Ärzten, beim Jugendamt oder beim Gesundheitsamt, wodurch ich mit der Zeit auch immer mehr Institutionen kennengelernt habe.

Zudem erledige ich auch für die Geschäftsstelle einiges. Teilweise sind es Botengänge, aber auch oft vieles Organisatorisches. Selbst durch die „kleineren“ organisatorischen Aufgaben lerne ich jeden Tag etwas dazu. Ich schätze es sehr, dass ich mit den Aufgaben nicht alleine gelassen werde. Mir wird immer viel zu den Aufgaben erzählt und ich kann jeder Zeit Fragen stellen.

SkF Bocholt - Logo KUBAußerdem habe ich schon an einem Gruppenangebot (Bastelstunde) teilgenommen. Wir haben Gläser mit Blättern und anderer herbstlichen Deko beklebt. Der Nachmittag hat mir wirklich sehr gefallen. Die Menschen, die da waren, brauchten einfach nur jemanden der ihnen zuhört. Sie haben viel von sich und ihren Hintergründen, beziehungsweise Geschichten erzählt. Andere waren einfach nur da, um mit Leuten in Kontakt zu treten und nicht alleine zu sein. Solche Angebote finden sonst wöchentlich statt, aber momentan fällt dies leider auch weg.

Zudem habe ich auch schon mit einer Mitarbeiterin beim Präventionsprojekt FASD mitgemacht. Ich durfte ein Tag das Projekt in der Gesamtschule Bocholt begleiten. Auch da habe ich interessante Erfahrungen im Hinblick auf die Arbeit mit Jugendlichen gemacht. Aufgrund von Corona fallen auch diese oder ähnliche Projekte aus.

Dies sind natürlich nur kleine Ausschnitte aus meiner Arbeit. Mir ist bewusst, dass ich ohne Corona noch andere Möglichkeiten hätte, dennoch ist auch mit Corona jeder Tag ein anderer und mir macht das abwechslungsreiche Arbeiten sehr viel Spaß. Ich habe in diesem halben Jahr schon sehr schöne Erfahrungen gemacht. Deswegen hoffe ich, dass die Situation sich noch lockert, denn ohne Corona kann es nur noch besser werden. Alle Mitarbeiter/-innen versuchen hier das Beste aus der Situation zu machen und mich bestmöglich einzubinden. Die Arbeit ist wirklich sehr vielfältig, denn gerade als Bufdi bekommt man aus jedem Fachbereich etwas mit, erledigt Aufgaben für diese und kommt natürlich auch in den Austausch mit Jedem. Meiner Meinung nach, gibt es wenig vergleichbare Vereine oder Firmen, die sich so gut für ein FSJ eignen wie der Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V.

Bocholt, im März 2021
Sina Schmeink

 

Sozialdienst katholischer Frauen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung

Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V.
Geschäftsführung
Langenbergstraße 18
46397 Bocholt

Telefon: 02871 25182-10
t.epping-stripp@skf-bocholt.de

 

Bei Zusendung einer digitalen Bewerbung werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nur PDF-Formate angenommen.

Sozialpädagogen / Sozialarbeiter (m/w/d) für den Adoptions- und Pflegekinderdienst

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Sozialpädagogen / Sozialarbeiter (m/w/d)
für den Adoptions- und Pflegekinderdienst
Sozialdienst katholischer Frauen

Stellenbeschreibung

Gemeinsam im Adoptions- und Pflegekinderdienst – Team suchen wir für die uns, von unterschiedlichsten Jugendämtern vorgestellten Kinder, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie bleiben können, eine neue Familie. Mit viel Sorgfalt im Hinblick auf das zu vermittelnde Kind nehmen wir unsere Entscheidungskompetenzen, die „passenden“ Eltern zu finden, wahr.

Ihre Aufgaben

Eltern für Kinder zu suchen und zu finden, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in ihrer Herkunftsfamilie bleiben können
Die abgebenden Eltern und Frauen zu beraten und zu begleiten, die sich aus unterschiedlichsten Gründen mit der Abgabe ihres Kindes zur Pflege oder Adoption auseinandersetzen
Die abgebenden Eltern, Frauen und Männer zu beraten und zu begleiten, deren Kinder durch das Jugendamt in Obhut genommen wurden
Für Adoptierte und Pflegekinder Ansprechpartnerin zu sein
Paare, Einzelpersonen und Familien, die überlegen ein Kind bei sich aufzunehmen, zu schulen, zu unterstützen, sie zu begleiten in diesem sensiblen Prozess
Adoptiv- und Pflegefamilien zu beraten und zu betreuen

Beratung und Informationsvermittlung

Beratung interessierter Paare und Einzelpersonen zu verschiedensten Formen familiärer Fremdunterbringung
Erstinformationsgespräche rund ums Thema Adoptiv- und Pflegekinder
Beratung interessierter Paare und Einzelpersonen im Prozess der Entscheidungsfindung
Planung und Durchführung von Bewerberschulungen
Beratung und Begleitung der Paare oder Einzelpersonen im Vermittlungsprozess
Begleitung und Hilfestellung zu Fragen im Umgang mit Pflege- und Adoptivkindern
Betreuung der Adoptiv- und Pflegefamilien
Beratung, Betreuung und Begleitung von Umgangskontakten zum Herkunftssystem des Kindes
Beratung und Auskunft in psychologischen und rechtlichen Fragestellungen
Beratung und Informationen über finanzielle Leistungen
Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen des SkF Bocholt und Fortbildungsveranstaltungen in Kooperation mit anderen Vermittlungsstellen / Jugendämtern
Beratung Adoptierter oder erwachsener „Pflegekinder“ im Prozess der Identitätsfindung und Wurzelsuche
Beratung abgebender Eltern / Herkunftssystem

Hauptaufgaben und ständige Aufgaben

Die Hauptaufgaben im Adoptions- und Pflegekinderdienst besteht aus einer Vielzahl an ständigen Aufgaben, die wir in unserer täglichen Arbeit angehen.

In erster Linie geht es um die Vermittlung der Kinder. In diesem Zeitraum stehen wir der aufnehmenden Familie im Vermittlungsprozess zur Seite und kooperieren mit beteiligten Institutionen (Jugendamt, Heim, Bereitschaftsfamilien, SPZ, Therapeuten, Kinderärzten, Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstellen, etc.)

Der/Die Stelleninhaber_in übernimmt die Betreuung, Beratung und Begleitung dem SkF zugehörigen Familien.

Der Betreuung der Pflegeverhältnisse liegt ein bestimmtes, im Hilfeplanverfahren mit den Jugendämtern vereinbartes, Stundenkontingent zugrunde. Dieses Stundenkontingent ermöglicht ein flexibles „Handeln“ für, mit und in den Familien. Neben den gesetzlich vorgesehen Hilfeplanfortschreibungen, die in der Regel ein- bis zweimal jährlich durchgeführt werden, haben wir regelmäßig Kontakt zu den Familien und beraten sie in allen Familienbelangen / Familienthemen.

Auch der Austausch und die Kooperation mit beteiligten Institutionen gehören zu den Hauptaufgaben dieses Dienstes. Die Tätigkeit im Adoptions- und Pflegekinderdienst setzt in hohem Maße selbstständiges, selbstreflexives und eigenverantwortliches Handeln voraus.

Dabei kommt es zu einer Verbindung von Tätigkeiten, die vom Schreibtisch aus verrichtet werden sowie zu direkten Kontakten, in Form von Hausbesuchen und Umgangskontakten.

Weitere Tätigkeiten

  • Regelmäßige Teilnahme an Teamgesprächen
  • Regelmäßige Teilnahme an Arbeitskreisen
  • Planung und Durchführung der Bewerberschulung, in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt, Amt für Schule, Familie, Schule und Sport
  • Planung und Durchführung der Adoptiv- und Pflegefamilienseminare (zweimal jährlich, vier Tage) in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt
  • Planung und Durchführung der vorweihnachtlichen Feier für unsere Familien, ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt
  • Planung und Durchführung der SkF Eigenveranstaltungen wie Informationsabende, Gesprächskreise, Fortbildungsveranstaltungen
  • Gestaltung von Elternbriefen und Elterninformationen
  • Mitwirkung von Konzeptionierungen
  • Fort- und Weiterbildung der/des Stelleninhabers_in
  • Teilnahme an Supervisionen
  • Regelmäßige Beratungstätigkeit im Café BeLa
  • Erstellung der Statistik
Sozialdienst katholischer Frauen

Ihre Aufgaben

  • Erstinformationsgespräche rund ums Thema Adoptiv- und Pflegekinder
  • Bewerberschulung
  • Vermittlung
  • Betreuung der Adoptiv- und Pflegefamilien
  • Begleitung von Umgangskontakten
  • Fortbildungsveranstaltungen
  • Gesprächskreise
  • Beratung der Herkunftsfamilien
  • Wurzelsuche – Begleitung bei der Herkunftssuche
Sozialdienst katholischer Frauen

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik
  • Fundierte fachliche und rechtliche Kenntnisse im Adoptions- und Pflegekinderwesen
  • Systemische Zusatzqualifikation (wünschenswert)
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln
  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Teamfähigkeit, Kommunikations-, Kritik- und Konfliktfähigkeit
  • Fähigkeit zu Empathie und zu einem sensiblen Umgang mit den genannten Zielgruppen
  • Gute PC-Anwenderkenntnisse (WORD / EXCEL / Vivendi)
  • Führerschein Klasse B und PKW
Sozialdienst katholischer Frauen

Wir bieten

  • Stellenumfang: 19,5 Wochenstunden
  • Arbeit in einem engagierten und aufgeschlossenem Team
  • Fortbildungsmöglichkeiten und Teamsupervision
  • Vergütung nach AVR
  • Kirchliche Zusatzversorgung
Sozialdienst katholischer Frauen

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Sozialpädagogen / Sozialarbeiter (m/w/d) für den Fachbereich „Westfälische Pflegefamilien“

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt ZuR NACHFOLGE Zwei

Sozialpädagogen / Sozialarbeiter (m/w/d)

für den Fachbereich „Westfälische Pflegefamilien“

Die jetzige Stelleninhaberin wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Sozialdienst katholischer Frauen

Der Fachdienst

Der Fachbereich „Westfälische Pflegefamilien“ sucht und begleitet Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche, die im Rahmen von § 33.2 SGB VIII (Sonderpflege) vermittelt werden. „Westfälische Pflegefamilien“ sind besonders geeignete Pflegefamilien, Lebenspartner oder Einzelpersonen, deren Stärke darin besteht, Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und belasteten Lebenserfahrungen einen neuen familiären Lebensort zu bieten.

Einen besonders hohen Stellenwert hat die Beratungs- und Begleitungsarbeit der Pflegefamilien durch qualifizierte Familienberatung.

Alle Berater_innen verfügen über eine mindestens zweijährige Zusatzqualifikation (systemische Familienberatung / Familientherapie o.ä.)

Der Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt e.V. ist Teil des WPF Träger-Verbundes im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Nähere Infos finden Sie unter: www.wpf.lwl.org

Zuständigkeiten / Aufgaben

  • Eltern für Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen suchen die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in ihrer Herkunftsfamilie bleiben können
  • Akquise, Auswahl und Qualifizierung von Pflegefamilien
  • Begleitung von Vermittlungsprozessen
  • Kontinuierliche langjährige Begleitung und Beratung der Pflegefamilien
  • Kooperation mit dazugehörigen Systemen (leibliche Eltern, Jugendämter, Schulen,…)
  • Beratung und Begleitung der Herkunftseltern sowie Gestaltung und Durchführung von Umgangskontakten
  • Krisenintervention
  • Pflegeelternfortbildung
  • Regelmäßige Kontakte zum Kind /Jugendlichen
  • Zusammenarbeit mit der/dem Co-Berater_in

Beratung und Informationsvermittlung

  • Beratung interessierter Paare und Einzelpersonen zu verschiedensten Formen familiärer Fremdunterbringung
  • Erstinformationsgespräche rund ums Thema Aufnahme eines Pflegekindes / „westf. Pflegefamilien“
  • Beratung interessierter Paare/ Lebensgemeinschaften und Einzelpersonen im Prozess der Entscheidungsfindung
  • Planung und Durchführung von Bewerberschulungen
  • Beratung und Begleitung der Paare oder Einzelpersonen im Vermittlungsprozess
  • Begleitung und Hilfestellung zu Fragen im Umgang mit Pflegekindern (z.B. zu Themen wie Traumafolgen, Veränderung des Familiensystems durch Aufnahme eines Kindes, Bedeutung und Übertragung von früheren Erfahrungen ..)
  • Betreuung der Pflegefamilien
  • Beratung, Betreuung und Begleitung von Umgangskontakten zum Herkunftssystem des Kindes
  • Beratung und Auskunft in psychologischen und rechtlichen Fragestellungen
  • Beratung und Informationen über finanzielle Leistungen im Zusammenhang mit der Aufnahme eines Kindes in die eigene Familie
  • Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen des SkF Bocholt und Fortbildungsveranstaltungen in Kooperation mit anderen
  • Vermittlungsstellen / Jugendämtern sowie Angeboten des LWL
  • Beratung der „Pflegekinder“ im Prozess der Biografie Arbeit
  • Unterstützung im Prozess der Verselbständigung und Loslösung
  • Beratung abgebender Eltern / Herkunftssystem

Hauptaufgaben und ständige Aufgaben

Die Hauptaufgaben im Fachbereich „Westfälische Pflegefamilien“ setzen sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Tätigkeiten zusammen. Vorrangig geht es um die Vermittlung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedarfen nach §33.2 SGB VIII in eine Vollzeitpflegefamilie auf Dauer. Die Pflegefamilien erfahren eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung in allen Belangen rund um das Pflegeverhältnis.

Erforderlich ist die regelmäßige Zusammenarbeit mit den hilfeplanzuständigen Jugendämtern sowie weitern beteiligten Institutionen (Vormund, Ergänzungspfleger, Heim, Bereitschaftsfamilien, SPZ, Therapeuten, Kinderärzten, Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstellen, etc.).

Der /die Stelleninhaber_in übernimmt als Familienberatung im engen und sehr regelmäßigen Kontakt die Betreuung, Beratung und Begleitung der „westf. Pflegefamilien“. Die gemeinsame Suche nach Entlastungsangeboten sowie die Entwicklung von Fortbildungsangeboten für die Pflegeeltern sind weitere Aufgaben der Familienberatung.

Je nach Erfordernis werden die Familien/das Kind/der Jugendliche begleitet zu Therapeuten, Ärzten…) Zum WPF-System gehört die Unterstützung durch Co-Berater und Teilnahme der Familienberater an einer überregionalen WPF- Supervisionsgruppe. Das WPF-System bietet die Möglichkeit einer intensiven Begleitung der Pflegefamilie. Im Hilfeplanverfahren wird der Betreuungsschlüssel (1:10, 1:15, 1:20) vereinbart.

Beteiligung des Kindes/Jugendlichen am Hilfeplanprozess sowie die Vorbereitung und Erstellung einer Tischvorlage zum Hilfeplan gehören zu den grundsätzlichen Aufgaben. Ein Aufgabenthema ist je nach Bedarf und Einzelsituation die Klärung finanzieller Leistungen sowie Unterstützung in der Beantragung von Schwerbehindertenausweis, Pflegegrad, Kindergeld, etc. Zur Unterstützung der Familien gehört auch die Beantragung von Beihilfen.

Identitätsthemen, Auseinandersetzung mit der Biografie sind wesentliche Inhalte im direkten Kontakt mit dem Pflegkind.

Kontakte zum Herkunft System, Informationsweitergabe an die leibl. Eltern sowie Weiterleitung von Fotos sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit. Ein Schwerpunkt ist auch die Vorbereitung, Gestaltung und Reflexion von Umgangskontakten des Pflegekindes mit dem Herkunftssystem.

Weitere Tätigkeiten

  • Die regelmäßige Teilnahme an Teamgesprächen
  • Die regelmäßige Teilnahme an Arbeitskreisen und Supervision
  • Öffentlichkeitsarbeit sowie Akquise von Bewerberfamilien
  • Die Planung und Durchführung der Qualifizierung von Bewerbern
  • Die Planung und Durchführung verschiedener Kontakt- und Fortbildungsangebote für Pflegefamilien
  • Gestaltung und Durchführung von Informationsabenden, Gesprächskreisen etc.
  • Die Planung und Durchführung der vorweihnachtlichen Feier für unsere Familien gemeinsam mit dem Adoptions- und Pflegekinderdienst des SkF und der Stadt Bocholt
  • Die Gestaltung von Elternbriefen- und Informationen
  • Die Mitwirkung an Konzeptionierungen
  • Die Fort- und Weiterbildung der Stelleninhaber_in
  • Beratungstätigkeit im Café BeLa
  • Erstellung der Statistik
  • Anträge zu Beihilfen
Sozialdienst katholischer Frauen

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik
  • fundierte fachliche und rechtliche Kenntnisse im Adoptions- und Pflegekinderwesen
  • Systemische Zusatzqualifikation
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln
  • Teamfähigkeit, Kommunikations-, Kritik- und Konfliktfähigkeit
  • Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Fähigkeit zu Empathie und zu einem sensiblen Umgang mit den genannten Zielgruppen
  • Gute PC-Anwenderkenntnisse (WORD / EXCEL / Vivendi)
  • Führerschein Klasse B und PKW
Sozialdienst katholischer Frauen

Wir bieten

  • Stellenumfang: 19,5 Wochenstunden, zusätzlich 4 Stunden Co-Beratung
  • unbefristetes Arbeitsverhältnis
  • Arbeit in einem engagierten und aufgeschlossenem Team
  • Fortbildungsmöglichkeiten und Teamsupervision
  • Vergütung nach AVR
  • Kirchliche Zusatzversorgung
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Geschäftsführung
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